Haarausfall bei der Frau kann unterschiedliche Ursachen haben. Bereits 34% aller Frauen leiden unter Haarausfall mit Mitte zwanzig. Diese Quote steigt mit zunehmendem Alter. Das ist überraschend, weil bisweilen das Problem Haarausfall zumeist Männern zugeschrieben wird. Dünne Haare in Verbindung mit Haarausfall können von der Frau zwar anfangs gut kaschiert werden, wenn eine Frau z.B. langes Haar trägt. Irgendwann ist dem aber Grenzen gesetzt. Und deshalb leiden viel mehr Frauen als allgemein angenommen unter den Auswirkungen von Haarausfall.

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Gründe und Ursachen für dünne Haare

Bei dünner werdendem Haar durch Haarausfall verringert sich die Haardichte. Ein Effekt, der auf gar keinen Fall mit feinem Haar gleichzusetzen ist. Klar ist: Wird das Haar nach und nach dünner, liegt meist eine Form von Haarausfall vor. Bei Frauen ist vor allem das Haar am Scheitel betroffen – in den meisten Fällen ist der Haarausfall erblich bedingt. Meist tritt er in den Wechseljahren auf oder bei hormonellen Schwankungen, zum Beispiel nach einer Schwangerschaft oder nach dem Absetzen der Pille.

Sind nicht nur die Haare am Scheitel betroffen, sondern am ganzen Kopf, so spricht man von diffusem Haarausfall. Dieser muss nicht zwangsläufig hormonell bedingt sein, sondern kann die Folge von zu viel Stress, einer schlechten Ernährung oder Eisenmangel sein.

 

Wie funktioniert die Transplantation bei dünnen Haaren?

Während bei vielen Haartransplantationen das Spenderhaar zunächst rasiert werden muss, verwendet transhair® bei einer Transplantation bei dünnen Haaren die FUT-Methode, bei welcher keine vorherige Rasur notwendig ist. Daher eignet sie sich besonders gut für längeres Haar.

Ein fachkundiger Haarchirurg definiert zunächst den Bereich, aus dem die zu verpflanzenden Haarfollikel gewonnen werden. Aus diesem wird anschließend ein kleiner Hautstreifen entnommen, aus welchem transhair® Eigenhaartechniker die einzelnen Follikel herauslösen. Jedes dieser extrahierten Transplantate enthält bis zu vier einzelne Haare.

Durch eine spezielle Wachstumsflüssigkeit sorgen die Spezialisten von transhair® dafür, dass die entnommenen und später transplantierten Haare anschließend länger konserviert werden und besser anwachsen. Mit kleinen Stichen wird die Hautstelle, an die das Haar verpflanzt werden soll, vorbereitet. Dort werden die Follikel vorsichtig hineingesetzt.

Bei einer FUT-Transplantation bei dünnen Haaren können bis zu 3.000 Transplantate am Tag verpflanzt werden, was etwa 7.500 einzelnen Haaren entspricht.

Nachsorge nach der Haartransplantation bei dünnen Haaren

In den ersten Tagen nach der Transplantation wird das Haar ausschließlich mit einem speziellen Shampoo gewaschen, das eine stimulierende Wirkung hat und die frisch verpflanzten Follikel schont.

Bei der Transplantationsmethode, bei der ein Hautstreifen entnommen wird, ist nach 2-3 Wochen ein Termin notwendig, an dem die Fäden gezogen werden. Hier findet auch gleichzeitig eine Kontrolle des bisherigen Verlaufs statt.

2-3 Monate nach der Behandlung ist die Ruhephase der neuen Haare vorüber und sie beginnen zu wachsen. Das Endergebnis wird nach etwa 12 Monaten erwartet.

 

Kosten für die Transplantation

Je nach Aufwand und der zu transplantierenden Follikel variieren die Haartransplantation Kosten für eine Transplantation bei dünnen Haaren.

Handelt es sich lediglich um die Korrektur einer Haarlinie, ist von einer mittleren Haartransplantation auszugehen, welche etwa 3.600€ bis 4.800€ kostet. Eine große Haartransplantation, die bei diffusem Haarausfall und sehr dünnem Haar ebenfalls notwendig sein kann, verursacht Kosten in Höhe von 5.500€ bis 8.500€.

Die Kosten beinhalten neben der eigentlichen Behandlung natürlich auch den ambulanten Klinikaufenthalt mit Patientenlounge, alle dafür notwendigen Medikamente sowie die Nachsorge inklusive Kontrolltermine.

Dürfen wir Ihnen bei dünnen Haaren helfen?

Haben auch Sie dünnes Haar, das auf Haarausfall zurückzuführen ist und somit an Volumen verloren hat? Dann bietet Ihnen transhair Behandlungen an, die Ihrem Haar wieder mehr Fülle verleihen.

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FAQ - Häufige Fragen unserer Patienten

Was kann man bei extrem dünnen Haaren machen?

Dünne Haare können durch erblich bedingten Haarausfall hervorgerufen werden. In diesem Fall ist eine Haartransplantation sinnvoll. Sind dünne Haare allerdings auf einen Mangel zurückzuführen, kann auch die Zufuhr des fehlenden Stoffes – zum Beispiel Eisen – wieder für volleres Haar sorgen.

Wann sollte man zum Arzt wegen Haarausfall und sehr dünnen Haaren gehen?

Werden die Haare immer dünner und fallen sie in einem auffälligen Maße aus, dann sollte ein Arzt, am besten ein Hautarzt mit Haarsprechstunde, konsultiert werden. Dieser kann feststellen, worauf der Haarausfall zurückzuführen ist.

Was hilft wirklich bei dünnen Haaren inklusive Haarausfall?

Leidet man unter Haarausfall und das Haar wird extrem dünn, sollte man ggf. eine Haartransplantation, PRP-Eigenbluttherapie oder Mikrohaarpigmentierung in Betracht ziehen. Dadurch werden die Stellen ganz gezielt behandelt, die besonders stark vom Haarausfall betroffen sind.

Gibt es Hausmittel oder Shampoos, die den Haarausfall bei dünnen Haaren stoppen können?

Ist dünnes Haar durch falsche Ernährung bedingt, so kann durch eine Ernährungsumstellung ggf. eine Verbesserung der Haarsituation erreicht werden. Shampoos und Haarkuren bewirken tendenziell eher keine deutlich spürbare Verbesserung bei Haarausfall, wenn er aus einer Mangelerscheinung resultiert. Für erblich bedingten Haarausfall gibt es zur Wiederherstellung von einmal verloren gegangener Haare leider keine Hausmittel. Die chirurgische Lösung mit einer Haartransplantation ist in diesem Fall alternativlos.