Die FU-Methoden der modernen Haartransplantation gewährleisten natürliche Ergebnisse

Die moderne Haartransplantation wird auch als FU-Technik (Follicular-Unit-Technik) bezeichnet, weil sie bis auf die kleinste natürliche Wachstumseinheit des Haares, einer sog. Haargruppe oder eines Haarfollikels (engl. Graft), herunterreicht. Das bedeutet, dass ein Transplantat eben aus genau einer natürlichen Haargruppe besteht und im Rahmen einer FU-Haartransplantation eben viele dieser Haargruppen einzeln und unabhängig voneinander transplantiert werden.

Damit sind diese FU-Techniken heutzutage nicht nur die fortschrittlichsten und sichersten Methoden, sichtbarem Haarausfall entgegenzutreten. Ihre Ergebnisse sind auch die mit großem Abstand natürlichsten und daher so gut wie nicht mehr vom Erscheinungsbild körpereigener Haarproduktion zu unterscheiden.

 

Der größte Unterschied zwischen FUE und FUT liegt in der Art der Entnahme des Spenderhaars am Hinterkopf

Wenn sich die heute angewandten Techniken also so ähneln, worin besteht dann also der große Unterschied zwischen der Einzelentnahme oder FUE-Methode auf der einen Seite und der Streifentechnik bzw. FUT-Methode auf der anderen? Lesen Sie hier, wie die beiden weltweit anerkannten Techniken in der modernen Haartransplantation funktionieren und welche wesentlichen Unterschiede in der transhair®-Therapie zu beachten sind:

 

FUT-Methode /
Streifentechnik

FUE-Methode /
Einzelentnahme

Wie erfolgt genau die Entnahme?

Über einen etwa 1 bis 1,5cm hohen und bis zu 20cm langen Hautstreifen im Haarkranz am Hinterkopf

Einzeln mittels feinster Hohlnadeln und Juwelierpinzetten.

Wie hoch ist die maximale Graftmenge pro Sitzung?

Aus ästhetische und medizinischen Gründen bei etwa 3.000 Haarfollikeln oder etwa 6.600 einzelnen Haaren.

Aus Rücksicht vor einer zu starken Narbenbildung im Nachgang an die Behandlung bei etwa 2.500 Grafts oder 5.500 einzelnen Haaren.

Welche Haardichte ist möglich?

Tendenziell höhere Haardichte.

Tendenziell etwas geringere Dichte auch infolge etwas schwächerer Anwachsrate.

Ab wann ist man wieder gesellschaftsfähig?

Nach etwa 14 Tagen.

Nach etwa 7-10 Tagen, eine etwaige Rasur am Hinterkopf kann dies jedoch etwas verzögern.

Ab wann ist Sport wieder möglich?

Nach 3-4 Wochen.

 

Nach 2-3 Wochen.

Wie lange dauert die Behandlung bei Verpflanzung von ca. 2.000 Grafts?

Ungefähr 5-7 Stunden.

 

 

Ungefähr 6-8 Stunden.

Muss der Hinterkopf rasiert werden?

Nur an der Entnahmestelle des Streifens. Dieser wird entnommen. Die Naht verknüpft dann wieder die mit natürlichen Haaren bewachsenen Hautkanten. Daher ist die Rasur nicht sichtbar.

Ja.

Bilden sich Narben im Spenderareal?

Eine schmale Narbe, die ästhetisch verschlossen wird. Unsere trichophytische Nahttechnik erlaubt das Durchwachsen der Haare und macht die Narbe unauffällig.

Keine sichtbare Narbe, allerdings bilden sich für jeden entnommenen Follikel winzige Kleinstnarben, die sich von selbst wieder verschließen und mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.

Für wieviele Behandlungen reicht das Spenderhaar?

3-4 Sitzungen sind in der Regel möglich. Es verbleibt üblicherweise auch nach einem Folgeeingriff aber nur eine Narbe, da die alte Narbe im Rahmen der Behandlung entfernt wird.

2-3 Behandlungen sind möglich, in Kombination mit vorherigen FUTs auch mehr. Schon bei der ersten Behandlung werden durch die Entnahme der Transplantate benachbarte Grafts vernarbt, was Folgebehandlungen schwieriger macht. Die Anzahl an Mikronarben erhöht sich dann entsprechend.

Wie hoch ist die Anwachsrate der verpflanzten Grafts?

In der Regel 95%.

 

 

In der Regel 90%.

Wie stark ausgeprägt ist die Verletzung der Kopfhaut in der Fläche?

Relativ niedrig, die Narbe ist lokal begrenzt.

Etwas höher aufgrund des gestreuten Traumas über das ganze Spenderareal. Die innovative transhair®-Technologie reduziert die Verletzung der Kopfhautfläche um bis zu 40%.

Wie lange dauert die Entnahme der Grafts?

Ca. 30 bis 45 Minuten.

 

Meist mehrere Stunden.

Mit welcher Technik erziele ich das beste Ergebnis bei hellem Haar?

Die Entnahme der Grafts ist höchst zuverlässig, da die Haarfollikel im Querschnitt des Hautstreifens voneinander separiert werden können.

Die Verlustrate bei der Entnahme ist etwas höher als bei sehr dunklem Haar.

Kann eine sehr straffe Haut zu Problemen führen?

Ja. Möglicherweise führt dies zu einer stärkeren Limitierung der entnehmbaren Grafts am Hinterkopf.

Meine besteht keine Einschränkung bei der Entnahme des Spenderhaars.

Wie ästhetisch fällt das Ergebnis aus?

Im Allgemeinen keinerlei Einschränkungen. Die Narbe wird vom Haupthaar bedeckt.

Das Spenderareal am Hinterkopf lichtet sich geringfügig. Punktförmige kleine Narben können vereinzelt auftreten.

Unser auf Haartransplantationen spezialisiertes transhair®-Team berät Sie gern persönlich und vertrauensvoll zu dem für Sie am besten geeigneten Verfahren. Unsere Experten stehen Ihnen deutschlandweit per Videoberatung zur Verfügung oder nehmen sich gern die Zeit, Sie persönlich in einem unserer Fachzentren für Haartransplantation und Haarerhaltung zu beraten.

Es ist transhair®-Philosophie, Ihnen eine ehrliche, umfassende und realistische Einschätzung zur Lösung Ihrer jeweiligen Haarsituation zu geben. – Informieren Sie sich jetzt unverbindlich und kostenlos. Sie erreichen uns unter der kostenfreien Rufnummer 0800 87 87 888. Alternativ können Sie uns auch vorab schon eine Selbsteinschätzung Ihrer Haarsituation per E-Mail zukommen lassen.

Eine auf Eigenhaartransplantationen spezialisierte transhair®-Haarklinik oder ein ausgewiesenes transhair®-Fachzentrum finden Sie derzeit an folgenden Standorten:

Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Wiesbaden, Freiburg und Vlijmen (Niederlande).

Online-Termin buchen Kontakt aufnehmen